Einweihungsfeier mit Schlüsselübergabe in der neuen KiTa Unterm Regenbogen am 28.März 2009
Ganz still lauschen die Kinder auf der großen Holztreppe, während die Erwachsenen über ihren neuen Kindergarten reden. Heute am 28. März 2009 ist die Einweihung. Pfarrer Andres Heidrich ist mit einem großen silbernen Schlüssel gekommen, den er aus Pappe und Silberpapier selbst gebastelt hat. Hundert Füße - nein, tausend Füße würden hier ein- und ausgehen, übertreibt der Bad Sodener Pfarrer und hat die Lacher auf seiner Seite.
Eigentlich sollte nur etwas repariert werden, „in diesem alten, rumpeligen Kindergarten“, sagt Wolf-Joachim Stelter, der Vorsitzende des Kirchenvorstandes. Jetzt ist ein moderner Holzfertigteilbau entstanden mit viel Platz für alle Kinder und eine zusätzliche Krabbelgrupe für Kinder unter drei Jahren. Zusätzlich zu den vier Gruppenräumen haben die Kinder jetzt eine Bewegungsraum, einen Werkraum und auch eine richtige große Küche. Auch Bürgermeister Norbert Altenkamp erinnert sich daran, dass er anfangs nur zu einer Toilettenbesichtigung eingeladen war. Er spricht vom Kinderzuwachs in Bad Soden und von der rasanten Entwicklung, der man in Bad Soden gerecht werden müsse. Ab Sommer komme noch die Hortbetreuung dazu.
Die Eibe, der beliebte Kletterbaum vor der Tür, hat die Bauarbeiten offensichtlich gut überstanden und daneben gibt es jetzt ein essbares Beet in Fisch-Form. Alle Pflanzen können bedenkenlos gegessen werden. Neu hinzugekommen ist zusätzliches Spielgelände am Hang hinter dem Haus, das die Kinder auch über die obere Etage erreichen können. Zwei Igel hat Kindergartenleiterin Angela Schmidt dort bereits entdeckt. Sichtlich gerührt dankt sie ihrer Kollegin aus dem katholischen Kindergarten, Jeanette Bogdain, mit einem Blumenstrauß für die gute Zusammenarbeit im ökumenischen Spendenprojekt „Wir für unsere Kinder“: „Hier wächst zusammen, was zusammengehört“ und die beiden sind sich einige, dass die Zusammenarbeit äußerst fruchtbar sei und fortgeführt werden soll. Das erste Kitagebäude sei jetzt zwar fertig, doch bezahlt sei es noch nicht.
Wir für unsere Kinder
