Wir für unsere Kinder

Spaß im Wilhelmspark mit ernsten Zielen

Erstes ökumenisches Kita-Sommerfest in Bad Soden

Von Ulrich Steiner

Das erste ökumenische Kita-Sommerfest in Bad Soden stand am 26. Juni 2009 ganz im Zeichen der Suche nach weiteren Spendern für das Projekt, den Neubau der beiden konfessionellen Kindertagesstätten zu finanzieren. Die alten Gebäude der evangelischen Kita "Unterm Regenbogen" und der katholischen Kita "Max Baginski" wiesen beide erhebliche bauliche Mängel auf, so dass Neubauten dringend erforderlich wurden. Zwar gibt es große finanzielle Unterstützung  seitens der Stadt Bad Soden, des Bistums Limburg und der Landeskirche Hessen-Nassau, aber es bleiben noch rund 500.000 Euro offen, die beide Kirchengemeinden als jeweilige Träger der Einrichtungen selbst aufbringen müssen. Die Eltern und Erzieherteams aus beiden Einrichtungen haben durch diese Situation in besonderer Weise zusammen gefunden, was das traditionell gute Miteinander der Kirchengemeinden nochmals spürbar vertieft hat, betont Pfarrer Andreas Heidrich.

Das Gebäude der neuen evangelischen Kita konnte bereits am 28.03. dieses Jahres eingeweiht werden, auf katholischer Seite ist die Grundsteinlegung für die 33. Kalenderwoche geplant. Die etwa 150 Kinder nutzen bis zur Fertigstellung eine Container-Kita als Ersatzunterkunft. Aber auch die 75 Kinder im bereits fertig gestellten Neubau "Unterm Regenbogen" spielen noch in einer Einrichtung auf Pump. Das aktuelle Spendenbarometer weist 59.350 Euro aus ( nachzulesen im Internet unter www.wir-fuer-unsere-kinder.de.)

"Wir sammeln, bis beide Kitas dastehen und abbezahlt sind", erklärt Pfarrer Heidrich. Mit gemeinsamen Aktionen und Festen wird also auch weiterhin fleißig Geld gesammelt. In einer ersten Runde wurden bereits Steuerberater, Ärzte und Rechtsanwälte angeschrieben und um Spenden gebeten, was nach Auskunft von Jeannette Swora, der Leiterin der Kita "Max Baginski", bereits zu positiven Rückläufen geführt hat, es seien auch kontinuierliche Spender darunter. In einer zweiten Welle kontaktieren die Spendensammel-Teams aus Eltern und Erziehern nun Unternehmen.